Bad am Stadtwald erhält Fördermittel vom Land

Neumünster (swn). Das Bad am Stadtwald der SWN Stadtwerke Neumünster erhält im Rahmen der Sportstättenförderung eine Förderung in Höhe von 250.000 Euro vom Land Schleswig-Holstein. „Die Förderung wurde für den zweiten Bauabschnitt, der nach der Fertigstellung des Hallenbades beginnt, bewilligt“, sagte Silke Köppen, Bereichsleiterin des kaufmännischen Service der SWN.

"Wir freuen uns natürlich, diese Zusage nun für das 13,4 Mio. Euro Projekt erhalten zu haben", sagte der Leiter des Bad am Stadtwald, Tom Keidel. Über den Zuschuss wurde vom Innenministerium des Landes, entschieden. "Es ist damit auch eine Anerkennung des Landes für die Bedeutung des neuen Hallenbades für Neumünster und die Region", so Keidel weiter. Möglich wurde dies durch eine Antragstellung der Stadt Neumünster beim Kieler Ministerium. "Wir haben hier sehr gut zusammengearbeitet", so Keidel. Ebenso hätte das Team im kaufmännischen Service mit Markus Warda, der für die Antragstellung zuständig war, sehr gut zugearbeitet.

"Die Förderung wird dem Bad über die Stadt Neumünster zur Verfügung gestellt und für den zweiten Bauabschnitt, der noch in diesem Jahr beginnen soll, wirksam", erläuterte Köppen. "Dies entlastet unsere Finanzierungskosten", so die kaufmännische Leiterin.

"Der Bau verläuft derzeit voll im Zeit- und Kostenplan", machte Keidel deutlich. Man sei zuversichtlich, das neue Hallenbad mit Cabrio-Dach noch in diesem Jahr eröffnen zu können. "Einen Termin können wir aber frühestens im September nennen", so Keidel.

"Das Dach ist inzwischen montiert, auch die etwa 1.200 Quadratmeter große Fensterfront ist inzwischen angebracht, so dass die Halle nun geschlossen ist", erklärte der zuständige SWN-Bauleiter Bernhard Strang. Ein solches Dach, das sich bei Bedarf öffnen lässt, sei in Schleswig-Holstein einzigartig. Derartige Schwimmbäder gebe es u.a. noch in Soltau, Wolfenbüttel, Emden und Neuss. Derzeit werde das Becken für die Fliesenarbeiten gereinigt und vorbereitet. "Wir müssen die Oberfläche aufrauen, damit Putz und Fliesen später eine gute Haftung haben", sagte Strang weiter. Dazu werde ein Hochdruckreiniger mit 2.000 bar eingesetzt.

Das Foto zeigt v.l.n.r.: Bernhard Strang, SWN-Bauleiter, Silke Köppen, SWN-Bereichsleiterin Kaufmännischer Service, Markus Warda, SWN, Tom Keidel, Leiter Bad am Stadtwald. (Foto: Schmidt/SWN).